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Name:

Berle
gemeine, Aquilegia vulgaris L

Standort:

Auf Waldwiesen, in Gebüschen. Wird häufig in Gärten angepflanzt. 
Bis 60 cm hohe, prächtige Pflanze. Die Wurzel- und Stengelblätter sind aus dreimal drei am Rande grob gekerbten Lappen zusammengesetzt; Stengelblätter nach oben hin kleiner und einfacher; samtlich unten blaugrün, flaumig. Die nickende Blüte hat 5 länglich- eiförmige Kelchblätter und hakig gekrümmte, am Ende eingerollte Sporne. 

Blütezeit:

 Mai- Juli: violettblau.

 

 

Wirkstoffe:

Neuerdings ist in den Blättern, Blüten und besonders in den jungen Samenkapseln Blausäure gefunden worden.

Wirkung:

Die Pflanze hat narkotische Wirkungen. Gilt als giftverdächtig. Wirkliche Vergiftungen sind bisher nicht bekannt geworden. 

Verwendung

Wurzel, Kraut, Blüten, Samen.

Anwendung:

Wird vielfach als Hausmittel gegen Gelbsucht, beginnende Wassersucht, mangelnde Periode verwendet. Ist auch in der Homöopathie ein ab und zu verwendetes Mittel.
 Eigenschaften:
Die Samen schmecken ölig, schleimig, die Blätter widerlich scharf und bitter.

 schwarzes,††† 

Name:

Bilsenkraut
Hyoscyamus niger L. 
Fettkraut, Rindswurz, Saukraut, Schlafkraut, Teufelsauge. 

Standort:

Auf wüsten Plätzen, Schutthaufen, an Hecken, Zäunen und Wegen. 
Ein- oder zweijährige, spindelförmige, mit Seitenästen versehene, bräunlich weiße Wurzel. Sie treibt im zweiten Jahr einen bis 60 cm hohen, stilrunden, ästigen Stengel mit zottigen, klebrigen Haaren; Blätter weichhaarig, zottig, klebrig, sitzend, halbstengelumfassend, gebuchtet, winklig gezähnt; Wurzelblätter und untere Stengelblätter gestielt, bald verwelkend, abfallend; Blüten in einseitiger, umgebogener Ähre am Gipfel stehend, einzeln blattachselständig, fast ungestielt, große Fruchtapfel, Seiten längsgefurcht, mit steifen Spitzen versehen. 

Blüte:

 Juni- Juli: groß, schmutzig gelb mit dunkel- violetten Adern.

Wirkstoffe:

Hyoszyamin, Hyoszin, Skopolamin.

Wirkung:

Das Bilsenkraut ist ein Nervengift. In geringen Dosen wirkt es beruhigend, schmerzstillend, einschläfernd, in großen Gaben narkotisch- giftig. Hat auch wie das Atropin, eine Pupillenerweiternde Wirkung. In größeren Gaben greift es das Gehirn an und die Sinnesorgane. Zuerst treten auf: Pupillenerweiterung, Hitze und Trockenheit im Schlunde, Übelkeit, Kopfschwere, Schläfrigkeit, Ohrensausen, Doppeltsehen, Irrereden, das Gesicht wird rot und heiß, die Extremitäten kalt. Bei Vergiftung durch große Mengen; Starrkrampf, Wasserscheu, Tobsinn, plötzlicher Tod. Die Haut zeigt dann schwarzblaue Flecken.Die Pflanze ist höchst giftig. Schon ihre Ausdünstung erregt Betäubung und Kopfschmerzen. Der Geschmack ist salzig, scharf, bitter, sehr widrig.

Verwendung:

Blätter; die blühenden Stengelspitzen sowie die Samen werden im Juni gesammelt und an der Luft schnell getrocknet.

Anwendung:

In der Medizin als Extractum Hyoscyami größte Einzelgabe 0,2g, größte Tagesgabe 1,5g, Oleum Hyoscyami bei Krampfhusten und entzündlichen Leiden der Atmungs- und Verdauungs- und Harnwerkzeuge gebräuchlich.
Das Bilsenkrautöl ist mit Chloroform gemischt als Volksheilmittel zu schmerzlindernden Einreibungen beliebt. 
Man hüte sich vor missbräuchlicher Anwendung! 
 Gegenmittel:
Man suche das Gift durch Erbrechen und Magenausspülen zu entfernen, gebe dann von Zeit zu Zeit saure Getränke mit Weinessig, Zitronen,- oder Weinsteinsäure in kleinen Gaben, ebenso starken Kaffee Jodlösung und Tannin, kalte Umschläge auf den Nacken.

†† 

Name:

Bingelkraut
einjähriges, Mercurialis annua L.

Standort:

In ganz Europa als Unkraut besonders in Gärten lästig; auch auf Schutt und wüsten Plätzen.
Zweihäufiges, kahles, bis 30 cm hohes Kraut mit ästigem, vierseitigem Stengel. Blätter ei- lanzenförmig, gestielt, gesägt, gegenständig. Die männlichen Blüten stehen ährenförmig, die weiblichen in den Blattachseln.

Blütezeit:

 Juli- Oktober und November: grüngelb.

 

 

Wirkstoffe:

Mercurialin und flüchtiges Öl.

Wirkung:

Frischzerrieben riecht die Pflanze widerlich und schmeckt scharf, widerlich- bitter, salzig und kratzend.
Stengel und Blätter gelten als giftig. Sie wirken stark abführend und brecherregend. Die Samen sind ungiftig.

Verwendung

Kraut.

Anwendung:

Die Pflanze wird seit den ältesten Zeiten in der Heilkunde verwendet und unter anderem schon von Dioscorides erwähnt. Sie wurde früher in der Medizin gebraucht beim Ausbleiben der Menstruation, gegen Wassersucht, Verstopfung und Syphilis. Gegenwärtig wird nur der frisch gepresste Pflanzensaft verwendet.
Mercurialis annua gehört auch dem homöopathischen Arzneischatz an, wird jedoch selten verwendet.

 †† 

Name:

Bittermandelbaum
Amygdalus communis L. var. amara. 

Standort:

Wird bei uns angebaut, wächst in Süddeutschland ohne Winterschutz. 
Bis 6 m hoher Baum. Blätter lanzettförmig, drüsig, gesägt. Die dichtstehenden Blüten erscheinen vor den Blättern. Früchte ei- förmig- länglich, filzig, grünlich- braun, mit zerbrechlichem Stein, der die mit brauner Hülle versehene allbekannte Mandel enthält. 

Blütezeit:

April- Mai: rosenrot.

Wirkstoffe:

Blausäure, Amygdalin, Laurozerasin.

Wirkung:

Die Früchte haben einen aromatisch- bitteren Geschmack.
Vergiftung durch den Genuss der Früchte. Sie wirken, in großen Mengen genossen, giftig: 4- 6 Stück wirken bei Kindern oft schon unangenehm, 12 Stück sollen genügen zur tödlichen Vergiftung. Vergiftungserscheinungen sind: Schwindel, Erbrechen, Brustbeklemmungen, Muskelschwäche, keuchender Atem, langsamer Puls, Bewusstlosigkeit, Krämpfe, Lähmung, Tod.
Gegenmittel: Schleunigste Entfernung des Giftes durch erbrechen, subkutane Einspritzung von Atropin.

Verwendung

die Früchte.

Anwendung:

In der Medizin gebräuchlich: Amygdalae amarae und Aqua Amygdalarum amararum (größte Einzelgabe 2g, größte Tagesdosis 8g.)
In der Homöopathie werden verwendet: Amygdalarum amararum und Amygdalin.
Das Bittermandelwasser wirkt beruhigend auf das Nervensystem. Man gebraucht es bei Entzündungen der Atmungsorgane, Herzleiden, Tuberkulose der Lungen, Koliken, Veitztanz, Hysterie.
Wird in den Apotheken nur auf ärztliche Verordnung abgegeben. Ist wegen der Giftigkeit dem freien Verkehr entzogen.

  † 

Name:

Blasenstrauch
Colutea arborescens L.
 
Linsenbaum. 

 

In Gebüschen, auf Hügeln und Bergen Mitteleuropas ( Elsass, Baden, Bayern, Tirol)
Strauch mit unpaargefiederten Blättern, kleinen, pfriemenförmigen Nebenblättern und achselständigen, großblumigen Trauben; Blättchen elliptisch. 

Blütezeit:

Mai- Juni: gelb

 

 

Wirkstoffe:

Zytisin

Wirkung:

Die Blätter haben abführende Wirkung ( Deutsche Sennesblätter)
Wie Goldregen 

Verwendung 

 Blätter.

Anwendung:

 

 † 

Name:

Bocksdorn
gemeiner, Lycium barbarum L. 

Teufelszwirn, Lycium halimifolium Mill. 

Standort:

Bei uns in Anlagen vielfach angepflanzt, kommt in Deutschland auch häufig verwildert vor. 
Bis 3 m hoher Strauch mit rutenförmigen, herabhängenden Ästen. Die gestielten Blätter sind länglich- lanzettenförmig. Die Beeren sind scharlachrot und giftig.

Blütezeit:

Juni- September: hellrot.

 

 

Wirkstoffe:

Bitain (Lyzin, Oryneurin). Ein zur Gruppe der Atropin- und Hyoszyaminbasen gehöriges Alkaloid.

Anwendung:

Die scharf schmeckende Pflanze wird zu den giftverdächtigen gezählt. 

Marion Burke grün 2004 - 2013

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